LandEnergie

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Wie geht es mit Ihrer EEG-Anlage weiter?

 Vor gut 20 Jahren wurde im großen Stil begonnen, Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Die eingeführte Einspeisevergütung läuft nach 20 Betriebsjahren aus. Da sich für Sie als Anlagenbetreiber einiges geändert hat, haben wir verschiedene Möglichkeiten nach Ablauf der Anlage aufgelistet:

Anlagenrückbau und Recycling:
Je nach Größe der Anlage können die Module zum Wertstoffhof gefahren oder auch abgeholt werden. Daneben kaufen verschiedene Anbieter wie Secondsol oder Solar Deals gebrauchte Module auf. Diese Entscheidung sollte für Sie nur in Frage kommen, wenn Ihre Anlage erhebliche technische Mängel aufweist oder der Fortbetrieb aus anderen Gründen unverhältnismäßig hohe Kosten erzeugt.

100 % Volleinspeisung
Bei Kleinstanlagen mit einer Leistung von unter sieben kW ändert sich nichts. Liegt Ihre Anlage darüber, brauchen Sie lediglich einen Intelligenten Stromzähler. Liegt Ihre Anlage über 25 kW, benötigen Sie zusätzlich eine Anlagensteuerung. Ihre Vorteile: Davon abgesehen ändert sich für Sie nichts! Die geringe Anschlussvergütung von lediglich zwei bis vier Cent pro Kilowattstunde macht Ihre Anlage schnell unrentabel. Ist bei Ihnen jedoch kein Eigenverbrauch möglich, kann diese Lösung schlussendlich doch sinnvoll sein.

100 % Eigenverbrauch
Damit Sie Ihren selbst erzeugten Strom auch komplett selbst verbrauchen können, müssen Sie Ihre Anlage technisch aufrüsten. Je nach Anforderung Ihres Netzbetreibers benötigen Sie einen weiteren Stromzähler, damit sichergestellt ist, dass Sie keinen Strom einspeisen. Dazu kommt - je nach Höhe des Netzbezugs - ein Intelligenter Stromzähler. Auch wenn Sie keine Einspeisevergütung mehr erhalten, kann sich dieser Weg für Sie lohnen. Besonders kleine Anlagen unter sieben kW eigenen sich für dieses Modell.

Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung
Für den Eigenverbrauch müssen Sie Ihre Anlage technisch umrüsten. Zusätzlich müssen Sie ab sieben kW einen Stromzähler einbauen. Auch eine Abrufmöglichkeit der aktuellen Einspeisung ist nötig. Sie sparen mit den Eigenverbrauch nicht nur Geld, Sie bekommen für Ihren eingespeisten Strom auch Geld zum aktuellen Börsenpreis. Der Nachteil ist: Sie tragen die Kosten für den technischen Umbau selbst. Wenn Sie Ihren erzeugten Strom direkt am Anlagestandort verbrauchen können und dennoch einen hohen Überschuss haben, kann diese Variante die beste für Sie sein. Sie können zusätzlich Ihren Eigenverbrauch steigern, indem Sie flexible Arbeitsgänge in die Zeit von Erzeugungsspitzen verschieben, den Strom speichern oder über Investition in E-Mobilität nachdenken.

Direktvermarktung
Auch hier müssen Sie zuerst investieren. Sie benötigen einen Intelligenten Stromzähler oder andere Messtechnik, um die Ist-Einspeisung zu regeln. Möchten Sie nur einen Teil Ihre Stromes selbst verbrauchen, müssen Sie zudem Ihre Anlage umrüsten und je nach Leistung auch einen Intelligenten Stromzähler mieten. Durch die Direktvermarktung erhalten Sie wahrscheinlich höhere Erlöse, als wenn Sie Ihren Strom an einen Netzbetreiber verkaufen. Nachteilig wirken sich die hohen Kosten auf Sie aus, sodass der Mehrerlös schnell verschwunden ist. Im Moment ist diese Lösung nur für große PV-, Biogas- oder Windkraftanlagen über 100 kW und ohne Eigenverbrauch sinnvoll. 


Ihre  Ansprechpartner:
Christian Leidenberger, T: 09 81 / 4 87 87 -13
Raphael Haug, Produktmanager LandEnergie, T: 0 84 31 / 64 99 -1458

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